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Wintertage im Frankenwald

Großer Sonntagsbrunch
am 05.02.2012 von 11.00 - 14.00 Uhr

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Schlechtes Wetter! - Was nun?

Natürlich wünschen wir all unseren Gästen, besonders den Bikern ohne oder mit PS, immer schönes Wetter. Sollte der Wettergott trotzdem Ihre Pläne "durchkreuzen", hier einige Anregungen, was Sie stattdessen unternehmen können:

Besuchen und relaxen Sie in unserer Badelandschaft. Der Eintritt ist für Sie, als unser Gast, natürlich frei. Es erwartet Sie eine Wasserfläche von 70m² und ein Dampfbad. Die Wassertemperatur beträgt ca. 30 Grad. Die Sauna und ein
Solarium können Sie, gegen Gebühr (zu entrichten beim Bademeister), ebenfalls nutzen.
Oder lassen Sie sich bei einer Massage oder Kosmetikbehandlung verwöhnen.
Frau Weber und Frau Wilde haben ein reichhaltiges Behandlungsprogramm für Sie zusammengestellt. Alle Anwendungen sind bei uns im Haus, im Zimmer 210. Die aktuellen Angebote und die Telefonnummern zur Terminabsprache finden Sie an
der Rezeption.

 

Ein weiteres Angebot für Sie: Wie wäre es mit einer "Bilder-Motorrad-Tour" in ferne Länder? So bietet unser Tourguide Christian Diavorträge an. In den vergangenen Jahren hatte er Gelegenheit in wunderschöne Ecken der Erde mit dem Motorrad zu reisen. Tolle Bilder von fremden Ländern und Leuten hat er in Diavorträgen zusammengefasst. So sind z. B. Reiseberichte über Australien, Kirgisien oder der Mongolei entstanden... "Fahren" Sie doch einfach mit.

(Nach Verfügbarkeit auch kurzfristige Terminabsprache möglich. Nähere Infos an der Rezeption).

Hierfür stellen wir Ihnen natürlich einen separaten Raum zur Verfügung. Bei dieser "Reise" können Sie sich ja auch mal ein Bier oder einen Cocktail erlauben...! Viel Spaß dabei.

 

Diesen Raum können Sie natürlich auch für andere Aktivitäten nutzen. Hier steht Ihnen auch ein großes TV-Gerät (DVD und Video) zur Verfügung. An der Rezeption erhalten Sie eine große Spielesammlung, für unterhaltsame Stunden.

Gegenüber unserer Hotelauffahrt befindet sich eine Bushaltestelle. Mit dem Bus erreichen Sie z. B. Kronach (aktuelle
Freizeit erfragen Sie bitte an der Rezeption). Hier kann man auch bei"schlechten Wetter" einiges entdecken. Besuchen Sie doch die Festung Rosenberg und nehmen an einer Führung teil.

Kronach


ist die Kreisstadt des oberfränkischen Landkreises Kronach und ein Mittelzentrum in Bayern. Die Stadt liegt am Fuße des Frankenwaldes, wo die Flüsse Haßlach, Kronach und Rodach zusammenfließen. Kronach ist die Geburtsstadt von Lucas Cranach d. A. und verfügt mit der Festung Rosenberg über eine der größten mittelalterlichen Festungen Deutschlands. Das Stadtbild wird von der fast gänzlich erhaltenen Altstadt mit Sandstein- und Fachwerkhäusern, Stadtmauern, Toren, Türmen und Gewölbekellern geprägt. Kronach liegt an der Burgenstraße und an der Bier- und Burgenstraße.


Die Stadt liegt südwestlich des Frankenwaldes. In Kronach treffen die drei Flüsse Kronach, Rodach und Haßlach
zusammen. Die Altstadt ist daher aus fast allen Richtungen nur über meist schmale und für den Autoverkehr einspurige Brücken zu erreichen.

Im Jahr 1003 wurde Kronach als Urbs Crana erstmals urkundlich erwähnt. Kaiser Heinrich V. schenkte Kronach mit Umland 1122 dem Hochstift Bamberg, das bis 1803 die Herrschaft über die Stadt behielt. Zwischen der Reformationszeit (ab 1517) und dem Westfälischen Frieden von 1648 stellte Kronach das nördliche Bollwerk des katholischen Hochstifts Bamberg
zum protestantischen Kurfürstentum Sachsen dar. Infolge dieser Grenzlage wurde die Festung Rosenberg zu einer frühneuzeitichen Schlossfestung ausgebaut.

Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde Kronach in den Jahren 1632 bis 1634 mehrfach von einer großen Überzahl von Schweden und ihren deutschen Verbündeten belagert. Durch den strategisch günstigen Stadtaufbau und die
entschiedene Gegenwehr der Bürger wurden diese Angriffe jedes Mal abgewehrt. Noch heute erinnert die jährliche "Schwedenprozession", bei der die Frauen vorausgehen, an diese Ereignisse. Sie hatten bei einer der Belagerungen die glückliche Wende für die Stadt erkämpft. Das anlässlich der tapferen Haltung der Kronacher vom Bamberger Bischof verliehene neue Stadtwappen mit den "geschundenen Männern" als Wappenhaltern gibt bis heute ein Zeugnis von der Grausamkeit der Kampfhandlungen.

Im Jahre 1759 lagerten die feindlichen Preußen entlang des Kreuzberges, wobei es wohl zu keinen Kampfhandlungen kam. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurde das Hochstift Bamberg zwangsweise aufgelöst und seine Territorien an das Königreich Bayern übertragen. Napoléon Bonaparte hielt 1806 sein Feldlager in Kronach und begann von hier aus den Angriff auf Preußen.

Mindestens seit Mitte des 19. Jahrhunderts waren jüdische Familien in der Stadt ansässig, die sich 1883 ihre Synagoge errichteten. Sie wurden beim Novemberpogrom 1938 geplündert. Der Stadtrat Kronach ehrte die verfolgten und ermordeten Juden der Stadt 1964 mit einem bemerkenswerten Gedenkstein auf dem christlichen Friedhof unter Namensnennung der ausgelöschten Familien.

Den Zweiten Weltkrieg überstand Kronach relativ unbeschädigt und wurde im April 1945 von den Amerikanern besetzt.
Die Nachkriegszeit war durch die Nähe zur Innerdeutschen Grenze sowie die Integration einer großen Zahl von Heimatvertriebenen geprägt.

Die Landesgartenschau 2002 stellte den jüngsten Meilenstein der Stadtgeschichte dar, da die Vorbereitung dieser Veranstaltung eine Sanierung von Bau- und Umweltsünden der zurückliegenden Jahrzehnte ermöglichte.

Festung Rosenberg

Die Festung Rosenberg beherbergt gleich mehrere Museen. Im renovierten ehemaligen Kommandatenwohnhaus befindet sich die Fränkische Galerie als Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums. Auf zwei Geschossen präsentiert sie bedeutende Tafelgemälde des 13. bis 16. Jahrhunderts, unter denen sich vier eigenhändige Gemälde von Lucas Cranach d.Ä. befinden, sowie eine großartige Auswahl kostbarer Skulpturen der Gotik und der beginnenden Renaissance - fast alle mit ihren originalen Farbfassungen. Sie enthält zahlreiche Werke allerersten Ranges (unter anderem eigenhändige Arbeiten von Tilman Riemenschneider und Adam Kraft). Geboten wird vor allem ein Einblick in die Kunst Frankens; es sind aber auch andere Gebiete vertreten. Des Weiteren befindet sich auf der Festung ein Steinmetzmuseum und sie beherbergt in ihrem Fürstenbau wechselnde Sonderausstellungen, u.a. mit zeitgenössischer Kunst. Das groß angelegte Projekt Deutsches Festungsmuseum befindet sich noch im Planungsstadium und soll in Zukunft eine wichtige Lücke in der Museumslandschaft zwischen den Themen "Burg" und "Schloss" füllen.

Wechselnde Ausstellungen in Kronach zeigen zudem die Galerie im Landratsamt, die Galerie des Kronacher Kunstvereins, die Galerie in der Kreisbibliothek sowie die 2002 renovierte Kronacher Synagoge.

In der Oberen Stadt befindet sich mit der Podersamer Heimatstube ein Museum, das über die sudetendeutsche Patengemeinde Kronachs informiert, und im Ortsteil Neuses kann ein Dorfmuseum besichtigt werden.

Feste und Märkte

Historisches Stadtspektakel

Das kulturelle Leben Kronachs wird von einer Reihe regelmäßiger Veranstaltungen geprägt, von denen das alljährliche Schützenfest Kronacher Freischießen (endet immer am vorletzten Sonntag im August und beginnt zehn Tage vorher am Donnerstag mit der Bierprobe und dem tratitionellen Bieranstichs durch den 1. Bürgermeister der Stadt) vielleicht die größte Anziehungskraft besitzt. Im Andenken an die bewegte Geschichte Kronachs, das im 30-jährigen Krieg erfolglos von schwedischen Truppen belagert wurde, findet am Sonntag nach Fronleichnam
eine sogenannte Schwedenprozession statt, der sich am letzten Juniwochenende ein Historisches Stadtspektakel anschließt, das den Schwedensturm von 1634 als Reenactment mit kostümierten Truppen nachstellt. Weitere Märkte bieten das Kronacher Altstadtfest Anfang September, das Dreiländertreffen zum Tag der Deutschen Einheit sowie die Kronacher Weihnacht in der Oberen Altstadt an jedem Adventswochenende. In der Faschingszeit wird die Kronicher Fousanaocht mit großen Büttenabenden gefeiert und Mitte Juli lädt die
Kaiserhof-Brauerei zu einem Brauereifest.